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Bildungsinnovator.de

Content sinnvoll reduzieren

So vermeidest Du überladene E-Learnings

Das wirst Du vielleicht kennen: Ein Content Owner ist mächtig stolz auf sein Wissen und würde gerne alles, aber auch wirklich alles davon in ein eLearning packen. Im schlimmsten Fall stehst Du also vor einem riesigen Wissensberg. Was nun?

Entweder endest Du mit einem heillos überladenen E-Learning, das die Zielgruppe total überfordert. Oder Du entscheidest Dich für einen konstruktiven Workshop, in dem Du gemeinsam mit dem Content Owner den Wissensberg reduzierst.

Alles was Du dafür brauchst, ist unser Template-Set für Content-Owner-Workshops. Außerdem solltest Du einen Stapel Moderationskarten zur Hand haben.

Und so läuft der Content-Owner-Workshop ab:

  • Alle Beteiligten kommen in einem Raum zusammen, Moderationskarten und Stifte werden ausgeteilt.
  • Jeder der Anwesenden kann nun Fragen aufschreiben, die der Lerner am Ende des Lernmoduls beantworten können sollte (pro Karte eine Frage).
  • Die Karten werden eingesammelt.
  • Nun kommt das Poster mit der Fragen-Pyramide (siehe Abbildung) aus unserem Template-Set zum Einsatz.
  • Die Priorisierung kann beginnen: Welche Fragen gehören in die Spitze (Have to know/Lernen auf Vorrat), in den Mittelteil (Learning on demand) oder in den Sockel (Production on demand) der Fragen-Pyramide?
  • Heftet die Karten entsprechend an das Poster.

eLearning-Content_Poster
Auf diese Weise erhaltet Ihr einen guten Überblick, welche Themen hohe Relevanz haben und umfangreich behandelt werden sollten. Und welche Themen Ihr nur am Rande abhandeln könnt. Entsprechend des Pareto-Prinzips sollten maximal 20 Prozent der Karten in die Spitze wandern. Diese 20 Prozent machen aber 80 Prozent des Lernwerts Deines Produkts aus!

Beim Thema Excel wären zum Beispiel dies die wertvollen Lerninhalte des 20-Prozent-Anteils: Dateien öffnen und schließen, Tabellen farbig markieren, Summen ziehen, Zellenformatierung auf Währung stellen etc. Warum sind sie wertvoll? Weil die Lerner sie höchstwahrscheinlich in nächster Zeit anwenden werden.

Weniger wichtig, und damit im 80-Prozent-Anteil, sind Inhalte wie Pivot-Tabelle programmieren, Diagramme anlegen und externe Datenquellen nutzen. Diese Inhalte bringst Du größtenteils im Learning on demand unter. Für den Lerner nur in seltenen Fällen relevante Inhalte wandern in die Production on demand, werden also nur im Bedarfsfall bereitgestellt.

Als Ergebnis wird Dein E-Learning schön schlank und höchst effektiv für den Lerner.

Hier bekommst Du in einem Video weitere Informationen. Das Template-Set kannst Du Dir bei Kai anfragen.

Der Dirk

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