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Keine Angst vor Blended Learning

So begegnest Du Widerständen richtig

Blog_BlendedLearning_Widerstand

skynesher – gettyimages.de

Wenn du Blended Learning einführst, droht Dir von drei Seiten her Widerstand. Die Lerner, die Trainer und die Auftraggeber könnten Dir Probleme machen. Diese Widerstände sind nachvollziehbar, doch auch lösbar. Ich gebe Dir ein paar Tipps, wie Du mit ihnen umgehen solltest, damit Du Deine ersten Projekte erfolgreich umsetzen kannst.

1. Lernern Lust auf Selbstverantwortung machen

Plötzlich sollen sie selbstverantwortlich lernen. Das irritiert viele Lerner und bereitet ihnen Bauchschmerzen. In der passiven Lernerrolle war es doch so schön bequem. Warum jetzt diese Aufregung? Zwei Dinge sind nun wichtig. Erstens solltest Du kommunizieren, was es mit dem neuen Lernen à la Blended auf sich hat und welche persönlichen Vorteile es den Lernern bringt. Dadurch weckst Du eine individuelle Motivation beim Lerner, und die ist beim selbstverantwortlichen Lernen essenziell. Zweitens solltest Du den Lernern zeigen, wie man das selbstverantwortliche Lernen anpackt. Die Fähigkeit, ein E-Learning zu absolvieren, ist ja niemandem angeboren. Man muss es erst lernen. Also brauchen die Lerner Unterstützung und Aufklärung. Erkläre ihnen die Technik, mache sie fit in Methoden für effektives Selbstlernen, führe sie Schritt für Schritt an ihre neue Verantwortung heran. Dann werden sie nach und nach die Angst vorm Neuen verlieren.

2. Trainer für digitale Formate begeistern

Keine große Überraschung. Die meisten Trainer sehen Blended Learning eher kritisch, weil sie fürchten, durch digitale Lernformate ersetzt zu werden. Hinter dieser Furcht verbirgt sich in der Regel die fehlende technische Kompetenz, die neuen Formate gewinnbringend für sich einzusetzen. Diese Vorbehalte kannst Du ihnen nehmen. Hilf ihnen aufs Pferd, indem Du sie kleine E-Learnings basteln oder kurze Videoclips drehen lässt. So verlieren sie die Scheu vorm Digitalen. Sie erkennen, wie sie digitale Formate in ihrer Arbeit nutzen und ihren Job sichern können. Und ihnen wird klar, dass sie sich dank Blended Learning wieder auf die wesentlichen Aspekte ihrer Arbeit konzentrieren können: aktives Üben, Interaktion und Austausch.

Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden. Mit dieser Aussage lädst Du die Trainer – zugegeben etwas unsanft – dazu ein, über die eigene zukünftige Rolle nachzudenken. Es kann für sie nur positiv sein, eine Bandbreite an Formaten zu beherrschen. Trainer, die auch in digitaler Hinsicht fit sind, sichern sich einen Wettbewerbsvorteil.

3. Auftraggeber zu realistischen Erwartungen bewegen

Viele Auftraggeber geben sich anfangs Illusionen hin. Sie erwarten unrealistische Ergebnisse von Blended Learning. 20 Prozent Umsatzwachstum durch ein kurzes E-Learning. Das klappt niemals. Zum Glück hast Du den Trainingskompass, um ihnen zu zeigen, was möglich ist. Dein Ziel sollte sein, die klaffende Lücke zwischen Budgetvorstellung und Ergebniserwartung zu schließen. Für nachhaltige Ergebnisse wird der Auftraggeber tiefer in die Tasche greifen müssen. Dank unseres Trainingskompasses und Deiner treffenden Argumente begreift er das sehr schnell.

Der Dirk

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