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Bildungsinnovator.de

Relevanzfokus

Mit Relevanzfokus bringst Du Eure Trainings auf die nächste Qualitätsebene

Es ist kein neues Thema: Unternehmen investieren jährlich unzählige Millionenbeträge in die Weiterbildung. Was sich mit Seminaren und Trainings verbessert hat, danach sucht man vergeblich. Ein Hoffnungsschimmer und Ausweg aus diesem Dilemma schien der Einsatz von digitalen Lernformen wie WBTs oder E-Learnings. Wurde das Problem gelöst? Nicht wirklich.

Das häufige Endergebnis: Lernprodukte nach dem Gießkannenprinzip, d. h. ein homogenes Training wird auf eine heterogene Zielgruppe “geschüttet”. Im Zuge der zunehmenden Individualisierung des Lernens gehört dies zu den häufigsten und zugleich schlimmsten Fehlern, die man in E-Learning Produktionen nach wie vor begehen kann. Schließlich lädt man nicht Freunde zum House-Dinner ein und bietet ausschließlich Fleischgerichte an, wenn man weiß, dass sich hierunter auch Vegetarier befinden.

Ebenso verhält es sich mit dem E-Learning: Lernen auf Vorrat ist die Folge. Die Inhalte geraten schnell in Vergessenheit und das Training wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wieder aufgerufen. Ein Kompetenzzuwachs? Pustekuchen! Woran sich die Zielgruppe lediglich (negativ) erinnern wird: An eine emotionslose “Klick-Geschichte”, die am Bedarf vorbei entwickelt wurde.

Wie hebt man also Trainings und E-Learnings auf eine höhere Qualitätsebene? Unsere und zugleich wichtigste Antwort: Mit Relevanz (der Inhalte).

Mit diesen 4 Wegen stellst Du die Relevanz in Euren Trainings sicher:

Nehmen wir mal an Du willst ein bestehendes Präsenztraining zum Thema Feedback ebenso als E-Learning anbieten. Du erhältst die Materialien aus der Präsenzveranstaltung. Welche Inhalte soll das Lernprodukt nun beinhalten?


1. Relevanz durch das Projektziel herstellen:

Vergegenwärtige Dir zunächst das Projektziel des Trainings! Warum? Weil das Projektziel der Meilenstein jeder Trainingskonzeption ist und die Absicht eines Trainings festlegt: Was soll nach der Trainingsmaßnahme beim Lerner explizit anders sein als zuvor. Alles was inhaltlich nicht auf das Projektziel einzahlt, ist daher auch nicht relevant.

Wie Du die Absicht Eurer Trainings klar und zielführend formulierst, das erfährst Du in unserem Yummy-Toolkit:

Zum Yummy-Toolkit


2. Relevanz mit Personas herstellen:

Versuche in den Kopf der Lerner reinzukommen! Warum? Weil Du die tatsächlichen Bedürfnisse, Probleme und Emotionen Deiner Zielgruppe nur dann im Training adressieren kannst, wenn Du Deine Zielgruppe auch wirklich kennst.

Mit einfachen Fragen kannst du bereits wertvolle Informationen über Deine Zielgruppe in Erfahrung bringen: Soll sich das Training an Lerner richten,

  • … die A) noch nie ein Feedbackgespräch geführt haben?
  • … die B) seit Jahren Feedbackgespräche führen?
  • … die C) Vorbehalte gegenüber Feedbackgesprächen haben?

Du erkennst wie heterogen die Wissensstände und (emotionalen) Voraussetzungen der Zielgruppe sein können. Klare Hinweise für 3 unterschiedliche Personas werden gegeben. Möchte man diese Wissenslücken wirklich füllen und die Zielgruppe zu einem Kompetenzzuwachs verhelfen, sind in diesem Fall gänzlich 3 unterschiedliche Trainings notwendig.

Du hast noch nie was von Personas gehört? Dann schaue Dir den Blogeintrag hierzu an:

Wie tickt Deine Zielgruppe genau?


3. Relevanz mit Content-Owner-Workshops herstellen:

Priorisiere die Lerninhalte! Warum? Weil nicht jede Information für den Lerner unmittelbar nützlich ist.

Die gängige Praxis sieht aber oftmals noch so aus: Es wird die Entscheidung getroffen, alles an Inhalten in das Training zu packen. Der Grund: Alle Inhalte erscheinen wichtig. Und woher soll man wissen, was welcher Lerner wirklich benötigt?

Dieses regelmäßige Phänomen führen wir auf den Vollständigkeitsanspruch zurück. Immer wenn wir entscheiden müssen, welcher Inhalt ins Training gehört und welcher nicht, geht die Tendenz zur Absicherung. Das bedeutet konkret, dass man versucht alle “300 PowerPoint-Folien” im Training umzusetzen.

Unsere Faustregel: Nimm Dir die Personas zur Hand und schaue welche 20 % der Informationen dem Lerner helfen, in seinem aktuellen Job bessser zu werden. Welche Informationen sind für den Lernenden nützlich oder lösen sogar ein konkretes Problem? Diese Inhalte kommen dann definitiv ins E-Learning. Wir differenzieren in unseren Projekten klar zwischen „Have-to-know“- und „On-demand“- Content. Auf diese Weise beugen wir 0815-E-Learnings im “Lernen auf Vorrat – Modus” vor.

Erfahre hier, wie Du einen Content-Workshop erfolgreich durchführst:

Content sinnvoll reduzieren


4. Relevanz mit einem intelligenten Autorentool herstellen:

Ermögliche auf die einzelne Person abgestimmte Trainingsprozesse! Warum? Weil der Lerner nur das lernen will, was er noch nicht weiß.

Diesen Ansatz stellen wir mit den digitalen Lernkarten unserer Kollegen von der eLearning Manufaktur sicher. Der Vorteil: Auf Basis seines Vorwissens, erhält der Lerner einen individuellen Lernpfad. Die vorselektierten Inhalte erhöhen die Relevanz und steigern somit seine Aufmerksamkeit und Lernmotivation – eben gehirnfreundlich und wirkungsstark.

Ein zeitgemäßes Extra: Wir haben unsere E-Learnings so entwickelt, dass sie für Deine „70:20:10-Strategie“ optimiert sind. Mit „Learning on Demand“ und „2 Klicks“ finden Deine Lerner schnell eine geeignete Antwort – ohne Zusatzkosten.

Du möchtest mehr über die Lernkarten erfahren?

Ja, bitte zu den Lernkarten


Wirksame Trainings setzen Relevanz immer voraus! Letztendlich ist der Lerner die wichtigste Person in Deinem Training.

Schaue Dir auch das Video “Relevant” aus unserem Yummy-Toolkit an. Dirk zeigt hier ganz konkret auf, warum Relevanz das wichtigste Qualitätskriterium in Trainings ist.

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