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Wie tickt Deine Zielgruppe genau?

Mit Personas für Klarheit sorgen

Du weißt noch nicht, was eine Persona ist? Dann frag mal Deine Kolleginnen und Kollegen im Marketing. Sie arbeiten höchstwahrscheinlich schon seit Jahren mit Zielgruppenrepräsentanten. Um solche handelt es sich bei Personas nämlich. Eine Persona verkörpert eine Zielgruppe bzw. einen Anteil Deiner Zielgruppe. Sie steht also stellvertretend für eine bestimmte Art von Teilnehmer, die Du mit Deiner Maßnahme erreichen willst.

Mit dem Persona-Modell verschaffst Du Dir Klarheit über die Zusammensetzung Deiner Zielgruppe. Du weißt besser, welche Bedürfnislagen vorhanden sind und wie Du in Deiner Kommunikation die Nutzenargumente ausrichten solltest.

Klingt noch etwas theoretisch? Dann lass uns loslegen mit einem praktischen Beispiel:

Drei Personas aus dem Führungskräftebereich

Max ist mittleres Management. Das heißt, er kriegt Druck von oben und Stress von unten. Armer Max!

Florian ist seit knapp sechs Monaten Führungskraft. Für ihn ist alles neu, jede Hilfe ist ihm willkommen. Seine Motivation ist noch ungetrübt.

Der Alfons ist seit einer gefühlten Ewigkeit im Management unterwegs. Ihm macht keiner was vor.

Die drei stehen für die drei Teilnehmertypen, die Dein neues Führungskräfte-Lerntool nutzen sollen. Nicht zufällig enthalten die drei Namen eindeutige Attribute. Sie lassen sofort ein Bild im Kopf entstehen. So könnt Ihr die einzelnen Typen in Euren Diskussionen leicht fassen: Welche Inhalte locken wohl Alfons Alpha aus der Reserve? Wie können wir Max Mittendrin aufmuntern?

Der Zielgruppenschnitt

Die nächste Frage ist nun, wie der Zielgruppenschnitt aussieht. Also: Welchen Anteil hat jede Persona an der Zielgruppe? Wir nehmen einmal an, dass Deine Zielgruppe zu 50 Prozent aus Florian Frischlings besteht und zu jeweils 25 Prozent aus Alfons Alphas und Max Mittendrins. In der Grafik stellen wir diese Aufteilung dar.

Jetzt hast Du klar vor Augen, wie sich Deine Zielgruppe zusammensetzt. Aha, die Frischlinge überwiegen. Die musst Du mit der richtigen Sprache und den passenden Inhalten erreichen. Ohne jedoch die anderen beiden Typen zu verprellen. Auch sie müssen sich wiederfinden, wenn auch nicht in dem Maße wie die Frischlinge.

Die Bedürfnislagen

Schauen wir uns die Bedürfnislagen von Florian Frischling und Alfons Alpha genauer an:

  • Florian Frischling will so schnell wie möglich aufsteigen. Er ist hoch engagiert, bringt sich voll ein. Zugleich scheut er Fehler.
  • Alfons Alpha ist längst oben angekommen. Ihn plagen ganz andere Sorgen. Er jongliert mit zig Projekten, die Teilnahme an einer Lernmaßnahme empfindet er als Zeitverschwendung.

Du siehst, beide ticken total unterschiedlich. Folglich wirst Du ihre Interessen und Bedürfnisse unterschiedlich adressieren müssen. Florians Bedürfnislage steht für Dich im Mittelpunkt. Du behältst aber auch die von Alfons Alpha im Blick.

Faustformel à la Yummy-Toolkit: Was für die Hauptzielgruppe ein kulinarischer Hochgenuss ist, muss den Nebenzielgruppen einigermaßen gut schmecken. Ein genauer Blick in die Teilnehmerdaten hilft Dir, die Anteile richtig zu gewichten. Fahrlässige Schätzungen ohne Grundlage können riskant sein. Du läufst dann Gefahr, dass Dein Produkt die Zielgruppe verfehlt.

Mehr über unser Yummy-Toolkit erfährst Du hier:

Zur Yummy-Toolkit-Website


Noch ein Tipp: In der Ausbildung zum Blended-Learning Consultant lernst Du, wie man Personas definiert und so während der Konzeptionsarbeit die Learner Centricity im Fokus behält.

Der Dirk

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